| Wir über uns | GALERIE REMMERT UND BARTH Mühlenstraße 1 D − 40213 Düsseldorf Telefon +49 (0)211 32 74 36 Fax +49 (0)211 32 22 59 galerie@remmertundbarth.de |
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| Kataloge und Bücher |
30 Werke − 30 Künstler
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| mit Werken von Jankel Adler, Gerd Arntz, Carl Barth, Max Beckmann, Gottfried Brockmann, Otto Dix, Conrad Felixmüller, Werner Gilles, Bruno Goller, Walter Gramatté, Erwin Graumann, George Grosz, Hannah Höch, Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz, Heinrich Nauen, Wolfgang Niederhagen, Emil Nolde, Walter Ophey, Otto Pankok, Pablo Picasso, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Schaefler, Ludwig Gabriel Schrieber, Karl Schwesig, Franz Wilhelm Seiwert, Eberhard Viegener, Gustav Wiethüchter und Gert Heinrich Wollheim |
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KATALOG 92 Seiten mit 30 Werkabbildungen und einer illustrierten Dokumentation Format 24 x 17 cm, in Leinen gebunden Außerdem erscheinen die Galerie−Memoiren unter dem Titel ALLER ANFANG IST KUNST Der Galerie−Memoiren erstes bis siebtes Kapitel von Peter Barth 240 Seiten mit 23 Abbildungen Format 24 x 17 cm, in Leinen gebunden Beide Bände vereint im Schuber Euro 39,−− (während der Ausstellung) (Bestell-Nr. 2022/23) |
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| Schon wieder ein Jubiläum? Schon wieder eine Feier? Haben wir nicht gerade erst das fünfundzwanzigste Galeriejubiläum gefeiert? Das ist doch erst fünf Jahre her! Ist das schon fünf Jahre her? Wir können doch nicht alle fünf Jahre jubilieren, das ist zuviel, das halten wir nicht aus! |
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JANKEL ADLER (1895−1949) Mädchen am Tisch 1945 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 1) |
| Ja, das Zehnjährige, 1990, das war ein Anlaß, den haben wir groß gefeiert, drei Tage lang, einen Tag mit den Ehrengästen, einen mit den guten Kunden und einen mit dem verehrten Laufpublikum, das genauso gerne feiert wie die Ehrengäste und die guten Kunden. |
| GERD ARNTZ (1900−1988) Mittag vor der Fabrik 1927 Holzstock, bemalt (Kat.−Nr. 2) |
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| Zum Fünfundzwanzigjährigen 2005 gab es wieder einen Jubiläumskatalog, so dick und informativ wie der erste, aber ohne Graphiken. Dafür enthielt er Auszüge aus den sogenannten "Galerie−Memoiren", ein Versuchsballon, ein Test: Interessiert so etwas unser Publikum, Erinnerungen, Anekdoten, Persönliches, Hintergrundgeschichten? |
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CARL BARTH (1896−1976) Instrumentenbild 1939 Tempera auf Leinwand (Kat.−Nr. 3) |
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| GOTTFRIED BROCKMANN (1903−1983) Stilleben mit blauem Krug 1923 Öl auf Karton (Kat.−Nr. 5) |
| Nun also das nächste Jubiläum: 30 Jahre Galeriearbeit. Muß man das überhaupt feiern? Der Katalog ist schmaler geworden, keine 200 Werke wie 1990 und 2005. Dreißig Werke sind genug, dachten wir uns, von dreißig unserer besten Künstler, jener Maler, Bildhauer und Graphiker, um die wir uns seit dreißig Jahren bemühen. Jeder dieser Künstler darf ein einzelnes Werk präsentieren, ein wichtiges natürlich, ein Meisterwerk. |
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MAX BECKMANN (1884−1950) Die Gähnenden 1918 Radierung (Kat.−Nr. 4) |
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| OTTO DIX (1891−1969) Nächtens 1923 Aquarell, Farbkreide und Bleistift (Kat.−Nr. 6) |
| Dreißig Meisterwerke, dachten wir uns, sind vielleicht eine gute Alternative zu 200 Stück "gemischte Ware". Und hier sind sie nun unsere Lieblinge, unsere Favoriten, denen wir in unserer langen Galerie−Laufbahn manche Einzelausstellung gewidmet haben oder die immer wieder in unseren Themen− und Überblicksausstellungen auftauchten. |
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CONRAD FELIXMÜLLER (1897−1977) Fabrikarbeiter (Arbeitsinvalide) 1921 Holzschnitt (Kat.−Nr. 7) |
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| WERNER GILLES (1894−1961) Stilleben mit Rosen und Bananen 1926 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 8) |
| Mit Einzelausstellungen konnten wir in den vergangenen Jahrzehnten die Folgenden ehren: Jankel Adler, Gerd Arntz, Carl Barth, Max Beckmann, Gottfried Brockmann, Otto Dix, Conrad Felixmüller, Bruno Goller, Walter Gramatté, Erwin Graumann, George Grosz, Hannah Höch, Heinrich Nauen, Wolfgang Niederhagen, Walter Ophey, Otto Pankok, Christian Rohlfs, Fritz Schaefler, Ludwig Gabriel Schrieber, Karl Schwesig, Eberhard Viegener und Gert Heinrich Wollheim. |
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GEORGE GROSZ (1893−1959) Deutschland, ein Wintermärchen 1917/18 Aquarell über Tusche (Kat.−Nr. 12) |
| "Meine Stimmung setzte sich in ein großes politisches Bild um. Ich nannte es (nach Heinrich Heine) 'Deutschland, ein Wintermärchen'.
In der Mitte setzte ich den ewigen deutschen Bürger, dick und ängstlich, an sein leicht schwankendes Tischchen mit Zigarre und Morgenzeitung darauf.
Unten stellte ich die drei Stützen der Gesellschaft dar: Militär, Kirche, Schule (Schulmeister mit schwarz−weiß−rotem Rohrstock).
Der Bürger hielt sich krampfhaft an Messer und Gabel fest; die Welt schwankte um ihn; ein Matrose als Symbol der Revolution und eine Prostituierte
vervollständigen mein damaliges Bild der Zeit." George Grosz, Ein kleines Ja und ein großes Nein, 1955 |
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HANNAH HÖCH (1889−1978) Pflanzen bei Regen 1931 Deckfarben (Kat.−Nr. 13) |
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| ERNST LUDWIG KIRCHNER (1880−1938) Bergwald mit Brücke (Königstein/Taunus) 1916 Aquarell und schwarze Kreide (Kat.−Nr. 14) |
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KäTHE KOLLWITZ (1867−1945) Gefangene, Musik hörend (I. Zustand) 1925 Lithographie (Kat.−Nr. 15) |
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| EMIL NOLDE (1867−1956) Apostelkopf 1912 Aquarell (Kat.−Nr. 18) |
| Keine Einzelausstellung hatten bei Remmert und Barth, aber immer wieder vertreten waren und sind jetzt auch hier in unserer Best−of−Show die Klassiker Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz, Emil Nolde und Karl Schmidt−Rottluff. Und auch einer, der eigentlich gar nicht zu unserem Programm deutscher Kunst der 1920er Jahre gehört, sich aber immer wieder in unsere Galerie eingeschlichen hat, ist jetzt bei unseren dreißig Meisterwerken vertreten, ein Weltmeister, ein Leitstern der Kunst des 20. Jahrhunderts: Pablo Picasso. |
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WOLFGANG NIEDERHAGEN (*1933) Die Nacht vor Aschermittwoch 1978 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 17) |
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HEINRICH NAUEN (1880−1940) Fingerhut in blauer Vase um 1921 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 16) |
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| WALTER OPHEY (1882−1930) Garten in Sorrent 1910 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 19) |
| Neben diesem Katalog erlauben wir uns noch eine zweite Publikation herauszugeben: die Galerie−Memoiren mit dem Titel "Aller Anfang ist Kunst". Ist der Katalog im wesentlichen ein Bilderbuch, so sind die Memoiren ein Lesebuch, deshalb sind sie so sparsam illustriert, man soll in ihnen nicht blättern und Bilder gucken, sondern lesen und weiterlesen. In diesem Buch werden die Anfänge unserer Galerie erzählt, in sieben Kapiteln anhand der ersten sieben Ausstellungen. |
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OTTO PANKOK (1893−1966) Dorfstraße in Pesch 1942 Kohle (Kat.−Nr. 20) |
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PABLO PICASSO (1881−1973) Le Modèle 1965 Radierung (Kat.−Nr. 21) |
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| CHRISTIAN ROHLFS (1849−1938) Lilien in gelber Vase 1924 Wassertempera (Kat.−Nr. 22) |
| Es sind eigentlich nur die ersten beiden Jahre der Galerie, die Jahre 1980 bis 1982, die Gegenstand der Erzählung sind, aber mit Ausblicken und Rückblicken, mit Seitenblicken und Blicken hinter die Bühne des Galeriegeschehens, vielen Hintergrundinformationen bezüglich der Entstehung der Ausstellungen und vor allem mit Schilderungen der Abenteuer von zwei Menschenkindern namens Remmert und Barth, die 1980 auszogen, nicht um das Fürchten zu lernen, eher um die Welt zu erobern, oder profaner formuliert, die sich 1980 von Berlin aus auf den Weg nach Düsseldorf machten, um eine Galerie zu gründen. |
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FRITZ SCHAEFLER (1888−1954) Wasserfall I 1922 Aquarell (Kat.−Nr. 23) |
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| KARL SCHWESIG (1898−1955) Zirkus im Fischerdorf (Südfrankreich) um 1930 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 26) |
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LUDWIG GABRIEL SCHRIEBER (1907−1976) Stehende mit erhobenem Arm 1955 Rüster (Kat.−Nr. 25) |
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| Daß diese Galerie nun schon im dreißigsten Jahr existiert, überrascht viele, auch die beiden Gründer selbst. Der Kunsthandel ist ein Geschäft mit Höhen und Tiefen wie ein Schiff in den Wellen des Meeres, ein Segelschiff, das stampft, rollt und giert, aber auch Glattwasser kennt mit gutem Wind, Sonne und blauem Himmel. Dank unserer treuen Kunden, unserer Sammler und Enthusiasten in Sachen Kunst, aber auch dank der Künstlerwitwen, Sammlerwitwen und inzwischen deren Kindern und Enkeln und nicht zuletzt dank unserer unermüdlichen Mitarbeiter und Helfer gelingt es uns immer wieder, eine neue Ausstellung an den Wänden und auf den Sockeln zu präsentieren sowie einen Katalog rechtzeitig zur Eröffnung fertigzustellen. |
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| EBERHARD VIEGENER (1890−1967 Die Arbeiterfrau 1919 Öl auf Leinwand auf Holz (Kat.−Nr. 28) | FRANZ WILHELM SEIWERT (1894−1933) Fabrik und Wohnhäser am Rhein 1925 Öl auf Karton (Kat.−Nr. 27) |
| Wie es mit der Galerie insgesamt weitergeht, werden die Tage und Jahre zeigen, solange die Gesundheit mitspielt. Einige Pläne und Ideen haben wir noch, mit deren Realisierung wir unser Publikum überraschen wollen − wenn es uns denn gewogen bleibt, das hochverehrte Publikum. |
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GERT HEINRICH WOLLHEIM (1894−1974) Nächtliche Begegnung 1924 Aquarell (Kat.−Nr. 30) |