| Wir über uns | GALERIE REMMERT UND BARTH Mühlenstraße 1 D − 40213 Düsseldorf Telefon +49 (0)211 32 74 36 Fax +49 (0)211 32 22 59 galerie@remmertundbarth.de |
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Kleinbildkatalog mit 200 Abbildungen aller ausgestellten Werke und mit Preisen Euro 3,−− |
| Am 15. Januar eröffnet die Galerie Remmert und Barth ihre Ausstellung ÜBERBLICK 2012 mit dem Untertitel Künstler der Galerie von Jankel Adler bis Gert H. Wollheim. Auf diese Ausstellung freuen sich die Sammler und Freunde der Galerie wie jedes Jahr, gibt es doch seit fast dreißig Jahren zum Jahresanfang die jährliche Überblicksausstellung mit 200 Werken von ca. 50 Künstlern, mit dem legendären Kleinbildkatalog, in dem alle zweihundert Werke abgebildet, beschrieben und mit Preisen versehen sind. |
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GERD ARNTZ (1900−1988) Kasernenbesetzung 1931 Holzschnitt (Kat.−Nr. 17) |
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| CARL BARTH (1896−1976) Salone um 1939 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 19) |
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WOLF VON BECKERATH (1896−1944) Bauernküche 1923 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 27) |
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| MAX BECKMANN (1884−1950) Kreuzabnahme 1918 Radierung (Kat.−Nr. 29) |
| Die Preise sind besonders interessant, beginnen sie doch nicht erst ab 10.000 Euro, sondern bereits ab 100 Euro, so daß auch Kunst−Freunde mit schmalem Geldbeutel die Hoffnung haben können, ein originales Kunstwerk, einen Holzschnitt, eine Radierung oder ein kleines Aquarell zu erwerben. |
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| GOTTFRIED BROCKMANN (1903−1983) Weckmann 1946 Öl auf Holz (Kat.−Nr. 34) | ERNST BURSCHE (1907−1989) Frauenbildnis 1935 Öl auf Holz (Kat.−Nr. 37) |
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OTTO DIX (1891−1969) Die Verächter des Todes 1922 Radierung (Kat.−Nr. 51) |
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| OTTO DIX Bildnis des Kunsthändlers Alfred Flechtheim 1926 Aquarell und Deckfarben über Bleistift (Kat.−Nr. 50) |
| Allein der handliche Katalog ist heiß begehrt, um die vielen Preise zu studieren und die teilweise briefmarkengroßen Abbildung nach einem geeigneten Objekt der Begierde zu durchsuchen. Selbst das kleine Format des Kataloges wird von den Kunstfreunden und Kunstfreundinnen sehr gelobt, könne doch jeder Herr den Katalog im Jacket verstecken und jede Dame in ihrer Handtasche. (Sogar auf einem stillen Örtchen könne man das Opus mit Genuß durchblättern.) |
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CONRAD FELIXMÜLLER (1897−1977) Fabrikarbeiter (Arbeitsinvalide) 1921 Holzschnitt (Kat.−Nr. 58) |
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| WALTER GRAMATTÉ (1897−1929) Bildnis Demidow 1921 Aquarell über Tusche und Bleistift (Kat.−Nr. 78) |
| Und welche Künstler sind nun in der Ausstellung vertreten? Alphabetisch beginnt der Parcour der Künstler der 1920er Jahre mit Jankel Adler, dem bedeutenden jüdischen Maler, der in Düsseldorf gelebt hat und in London gestorben ist. Zu ihm gesellt sich sein Freund Gerd Arntz mit seinen gesellschaftskritischen Holzschnitten und der Kollege Gottfried Brockmann, beide gehören zum Kreis der sogenannten Kölner Progressiven, deren Hauptvertreter Franz Wilhelm Seiwert war, der ebenfalls in der Ausstellung vertreten ist. |
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GEORGE GROSZ (1893−1959) "Der Vamp" 1925/26 Tusche (Kat.−Nr. 85) |
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| HANNAH HÖCH (1889−1978) Die Spötter 1933 Aquarell und Tusche (Kat.−Nr. 91) |
| Weiter geht es mit Carl Barth, der neben Robert Pudlich und Bruno Goller zur zweiten Generation der Künstlerriege um die berühmte Mutter Ey gehört. Auch die Hauptvertreter der ersten Ey−Generation fehlen nicht, Otto Pankok und Gert Wollheim. |
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OTTO LANGE (1879−1944) Frau, Ente rupfend 1917 Farbholzschnitt (Kat.−Nr. 104) |
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| BERNHARD KRETZSCHMAR (1889−1972) Zigarrenarbeiter (Zigarrenmacher) 1921 Radierung (Kat.−Nr. 99) |
| Als Vertreter der "Ersten Liga" der deutschen Kunst des 20. Jahrhundert finden wir Arbeiten von Max Beckmann, Heinrich Campendonk, Otto Dix, Conrad Felixmüller, George Grosz, Christian Rohlfs und Karl Schmidt−Rottluff. |
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OTTO PANKOK (1893−1966) Nuna und Heuschreck 1947 Radierung (Kat.−Nr. 122) |
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| PABLO PICASSO (1881−1973) Le Modèle 1965 Radierung (Kat.−Nr. 124) |
| Natürlich sind auch die Haus−Künstler der Galerie, die seit Jahren immer wieder bei Remmert und Barth zu sehen sind, mit etlichen
Arbeiten in der jetzigen Ausstellung vertreten: die Berliner Dadaistin Hannah Höch und der frühvollendete Expressionist Walter Gramatté. Aus dem Kreis der Künstlergruppe Das Junge Rheinland sind dabei: Hermann Hundt und Curt Lahs, Heinz May und Walter Ophey, Jupp Rübsam und Karl Schwesig und nicht zuletzt der alte Eigenbrödler Adalbert Trillhaase, der als der bedeutendste deutsche Naive des 20. Jahrhunderts in die Kunstgeschichte eingegangen ist. |
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| CHRISTIAN ROHLFS (1849−1938) Mädchen in roter Bluse um 1918 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 1) | KARL SCHMIDT-ROTTLUFF (1884−1976) Christus und die Ehebrecherin 1918 Holzschnitt (Kat.−Nr. 146) |
| Neben den rheinischen Künstlern der 20er Jahre gehört auch die Dresdner Künstlerszene zum Programm der Galerie, zu sehen sind Werke von Bernhard Kretzschmar, Otto Lange, Lasar Segall und des Dix−Schülers Ernst Bursche. |
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| ZOLTAN SZÉKESSY (1899−1968) Johanna Ey 1932 Gips, getönt (Kat.−Nr. 171) | LUDWIG GABRIEL SCHRIEBER (1907−1975) Prozession 1948 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 157) |
| Wem diese Auflistung noch nicht reicht, der muß in die Galerie kommen und eigene Entdeckungen machen, vielleicht eine Skulptur von Ludwig Gabriel Schrieber oder den Kopf der Johanna Ey von Zoltan Székessy, vielleicht auch das große Gemälde Helle Nacht von Gustav Wiethüchter oder doch das Titelbild des Kataloges, das Mädchen in roter Bluse, 1918 von Christian Rohlfs gemalt. |
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FRANZ WILHELM SEIWERT (1894−1933) An die Mütter 1919 Holzschnitt (Kat.−Nr. 168) |
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| GUSTAV WIETHÜCHTER (1873−1946) Helle Nacht 1921 Öl auf Leinwand (Kat.−Nr. 188) |